
1. Reisetag
Donnerstag, 31. Juli 2014
Zürich - Frankfurt - Edinburgh
Zweimal in der Woche könnte man direkt ab Zürich mit Edelweissair nach Edinburgh reisen, was aber mit meinen Reiseplänen nicht kompatibel war. Daher buchte ich über die Lufthansa-Internetseite, wo trotz der Kurzfristigkeit eine zahlbare Flugverbindung via Frankfurt angeboten wurde. Der Flug von Zürich nach Frankfurt erfolgte mit einer Embraer 195 - ein Flugzeugtyp, den ich nur von aussen kannte - und ab Frankfurt ging die Reise weiter mit einem Airbus A320 der Lufthansa. Beide Flüge waren komplett ausgebucht.
Bilder der beiden Flugzeugtypen aus meinem Archiv:
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Während auf dem Flug von Frankfurt nach Schottland meist recht gutes Wetter herrschte, lag Edinburgh unter einer Wolkendecke, die sich ab und zu etwas auflockerte und dann aber wieder etwas Regen ausschüttete. Britisches Wetter eben.
Am Flughafen besichtigte ich gleich das neue Tram, das im Frühling 2014 nach ewig langer Bauzeit endlich in Betrieb genommen wurde. Es gibt eine Linie, die bis ins Stadtzentrum führt, alle geplanten Erweiterungen sind momentan zurückgestellt, da das Geld fehlt. Die Fahrzeuge wurden von der spanischen Firma CAF (Construcciones Auxiliares Ferrocarriles) geliefert, an und für sich sehr schöne Züge, die jedoch Kurven - selbst solche mit grossem Radius - ganz und gar nicht lieben und diese extrem geräuschvoll befahren. Die Fahrt ins Stadtzentrum dauert rund eine halbe Stunde.
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Edinburgh allein ist schon eine Reise wert. Im Sommer ist die Stadt komplett mit Touristen überfüllt, weil praktisch jede Schottlandreise in Edingburgh startet und aufhört und weil im August grosse Anlässe wie das Military Tattoo und das grosse Edinburgh Festival stattfinden.
Im Bereich der Strassen Princess Street, George Street und Queen Street befindet sich die Newtown aus dem 18. Jahrhundert. Hier findet man die Haupteinkaufsstrassen, den St. Andrew Square und das Monument zu Ehren von Sir Walter Scott. Angrenzend an diesen Stadtteil befinden sich die Scottish National Gallery und der Hauptbahnhof, die Waverlay Station.
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Die Touristen findet man nicht nur in der Newtown sondern natürlich auch in der Old Town mit dem sehr bekannten Castle of Edinburgh. Das markant auf einem Hügel gelegene Castle wird jährlich von Tausenden Touristen besucht. Im Sommer, während der Tattoo-Zeit, ist der grosse Schlossvorplatz mit einer grossen Tribüne überstellt, so dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist.
Die Altstadt erstreckt sich vom Castle hinunter bis zum neuen schottischen Parlament, das sich gleich beim Palace of Holyroodhouse befindet, dem schottischen Sitz der britischen Monarchin.
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Am Abend ging ich auf den Aussichtsberg Arthur's Seat, der sich am Fuss der Altstadt befindet. Es führen mehrere Wege hinauf, für einen schönen Ausblick über die Stadt muss man glücklicherweise nicht bis zur Bergspitze hinauf steigen. Die rund einstündige Wanderung hatte sich aber sehr gelohnt, tauchte doch die Stadt zu Füssen beim Eindunkeln in ein grosses Lichtermeer. Das Military Tattoo feierte gerade seine Hauptprobe, daher wurde das Schloss in verschiedenen Farben angeleuchtet und die Vorstellung dauerte wesentlich länger als sonst. So kam es auch, dass bezüglich Feuerwerk ein schier endloses Programm geboten wurde, das sich bis über Mitternacht hinaus zog.
Ich musste den Aussichtsberg vor dem vollständigen Eindunkeln verlassen, ansonsten hätte ich den Abstieg nicht mehr geschafft. Auf dem Weg zum Hotel zurück machte ich einige Nachtaufnahmen, im Besonderen auch vom Tattoo-Feuerwerk.
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Aber auch der ÖV fährt nachts. Trams und Doppelstockbusse waren gute Motive zum Üben, wie Nachtaufnahmen gemacht werden können.
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