
28. Reisetag
Samstag, 28. März 2015: Picton - Palmerston North
Schade, aber heute musste ich von der Südinsel Abschied nehmen. Es war die intensivere, spannendere, landschaftlich speziellere der beiden Inseln, aber meine Planung liess keine Änderung zu, schliesslich war die Fähre nach Wellington schon vor Wochen gebucht worden.
Ein paar Sonnenstrahlen grüssten, als das Fährschiff um 10.45 Uhr in Picton ablegte.
![]() |
![]() |
Während der Fahrt durch den Marlborough Sound hielt ich mich teilweise auf dem Aussichtsdeck und grösstenteils im Schiff auf. Bei der Hinreise herrschte etwa ähnliches Wetter wie jetzt, so dass es wenig Neues zu fotografieren gab.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Die drei Stunden für die Überfahrt nach Wellington kamen mir ganz gelegen, um bei diesem Reisebericht weiterzuschreiben. Draussen regnete es meist, es war trüb und grau.
In Wellington verzichtete ich, noch einmal in die Stadt hineinzufahren, da ich ja alles schon gesehen hatte, was mich besonders interessierte. Ausserdem war das Wetter regnerisch, meine Erinnerungen an Wellington sind alle bei schönem Wetter, daher wollte ich den guten Eindruck von Wellington nicht beschädigen.
Der Verkehr war von Anfang an dicht und blieb es einstweilen. In der Pukerua Bay machte ich einen Stopp, um mich über die Sehenswürdigkeiten auf dem Weg nach Palmerston North zu informieren.
![]() |
![]() |
Gemäss Reiseführer gibt es in der Nähe der Ortschaft Paekakariki ein Oldtimertram, das durch den Queen Elizabeth Park fährt. Zunächst suchte ich am falschen Ende des Parks, dann stiess ich auf einen Wegweiser "tram rides" und kurz darauf auf ein Tramdepot auf der grünen Wiese mit einem Oldtimer davor. Als 1964 der Trambetrieb in Auckland eingestellt wurde, baute man hier diese Museumsstrecke auf, die in den Sommerferien täglich und sonst am Wochenende auf knapp 2 km zum Strand fährt. Ein Oldtimertram, das gerade bei der Abfahrtshaltestelle stand, setzte sich sogleich in Bewegung und verschwand hinter den Bäumen. Bis dieses wieder zurückkam, besichtigte ich das Museum im Depot, wo noch weitere Fahrzeuge standen. Offenbar wird auch hier das Ganze von einem Verein betrieben.
Als das Tram wieder zurück war, erklärte man sich gerne bereit, für mich noch eine Retourfahrt durchzuführen. So hatten sie wenigstens einen Passagier, denn bei der letzten Fahrt war das Personal allein unterwegs. Im Sommer bei schönem Wetter wird hier sicher mehr los sein.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Ich war also überrascht, eine so grosse Sache hier vorzufinden, ich hatte mir das viel einfacher vorgestellt.
Die weitere Fahrt nach Palmerston North verlief zügig und ohne landschaftliche Höhepunkte. Die Stadt Palmerston North macht den Eindruck, als sei sie vor 20 Jahren auf der grünen Wiese errichtet worden.
Zum Abschluss des Tages, der in Dauerregen endete, die Reiseroute:
![]() |
















