
4. Reisetag
Mittwoch, 4. März 2015: Auckland
Der vierte Reisetag und der erste richtige Ferientag diente der Anklimatisierung und einer Besichtigung von Auckland. In Auckland wohnen über eine Million Menschen, und das ist schon ein Viertel der Gesamtbevölkerung Neuseelands. Dennoch ist das eigentliche Stadtzentrum nur mässig gross und besteht aus hoffentlich erdbebensicheren Hochhäusern.
Da mein Flughafenhotel absolut ungeeignet war für eine öffentliche Verkehrsverbindung in die Stadt, musste ich zuerst mit dem Hotel-Shuttle zum Flughafen fahren und dort den häufig verkehrenden Flughafenbus nehmen. Dieser brachte mich dafür mitten ins Zentrum. Die ersten Eindrücke von Auckland erlebte ich daher direkt am Meer auf der Princes Wharf und der Queens Wharf.
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Auf einem Stadtplan entdeckte ich einen Eintrag "Tramway", der mich sofort interessierte. Auckland hat doch seit Jahrzehnten kein Tram mehr?! Ich freute mich sehr, dass eine wohl etwa 2 km lange Strecke neu gebaut worden war, wo täglich Oldtimertrams, offenbar ehemalige Wagen von Auckland, für die Touristen Runden drehen. So widmete ich die nächsten Minuten diesem Oldtimertram, das alle paar Minuten wieder zu fahren kam.
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Der Trambetrieb läuft als "Wynyard"-Linie, da es dort mehrere Weinlokale gibt. Im Depot, das ganze zwei Gleise aufweist, stand noch ein zweiter, vierachsiger Wagen, der leider nicht im Einsatz war.
Eines der Wahrzeichen von Auckland ist die Harbour Bridge, die ausschliesslich für Autos gebaut wurde und keinen Fussweg umfasst. Wer gerne das Abenteuer sucht, kann begleitet und angeseilt den grossen Bogen überqueren. Wenn man einen Grössenvergleich mit den Lastwagen vornimmt, stellt man fest, dass die Brücke wohl wesentlich grösser ist, als sie scheint.
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Den Fernsehturm SkyCity schaute ich mir vorerst vom Boden aus an, da ich erst später dort hinauf wollte. Auch hier gibt es für Abenteuerlustige was, man kann sich nämlich in einem kontrollierten Fall vom Turm hinunterstürzen.
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Alternativ zum SkyCity Tower erhält man einen Überblick über die Stadt vom Mount Eden aus, ein ehemaliger Vulkan, der von den Maori Maungawhau genannt und als Heiligtum verehrt wird. Ich erwartete den Fussweg dorthin wesentlich kürzer, war dann aber in der schwülen Hitze doch recht lang unterwegs, bis ich dort oben ankam. Dass man auch mit dem Auto dort hinauf fahren konnte, verwunderte mich, aber in Neuseeland sind sehr viele Aussichtspunkte so erreichbar.
Leider hatte sich das Wetter verschlechtert, so dass anstelle von schönem Nachmittagslicht etwas trübe Bilder entstanden sind.
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Auf einem topographisch etwas einfacheren Weg (also mit weniger Höhenunterschieden) gelangte ich ins Stadtzentrum zurück, wo nun der SkyCity Tower an der Reihe war. In wenigen Sekunden wird man per Lift in den 50. Stock hinaufbefördert, wo man sich rund 190 m über dem Boden befindet. Die Aussicht war natürlich überwältigend, vor allem auch durch die Glasplatten im Boden senkrecht nach unten...
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Bis zum Eindunkeln verwandelte sich Auckland in eine Miniaturstadt und ich machte einen kurzen Zeitrafferfilm:
Dann wurde es langsam dunkel und ich versuchte einige Langzeitbelichtungen, um die ganz besondere Stimmung einzufangen.
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Befriedigt über den ersten Ferientag reiste ich wieder mit dem Flughafenbus zurück und bot den Hotel-Shuttle noch einmal auf. Es wurde dann doch recht spät, aber da ich kein Problem mit der Zeitverschiebung hatte, litt ich gar nicht darunter.
Die Reiseroute zum heutigen Tag zeigt, wie wirr ich in der Stadt Auckland mich bewegte...
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