
15. Reisetag
Donnerstag, 14. August 2014
Isle of Mull
Während der Nacht hatte sich das Wetter massgeblich gebessert, so dass ich mit einem freundlichen Tag rechnen konnte. Nachdem gestern Abend die Meldung kam, die Fähre zur Isle of Mull sei wieder repariert, entschloss ich mich zur Überfahrt und buchte per Internet ein Ticket für mich und meinen Mietwagen. Da ich einen Ausdruck benötigte, musste ich mit der freundlichen, aber etwas komplizierten Receptionistin verhandeln, dass sie mir den Ausdruck machte.
Etwa eine halbe Stunde vor Verladen war ich schon bereit und konnte mich in die wartende Kolonne einfügen. Mit etwas Verspätung erschien das Fährschiff, speditiv wurde ent- und beladen, dann startete die Überfahrt, die rund eine Stunde dauerte. Bei der Schifffahrt entstanden einige Bilder, nachfolgend eine Auswahl daraus:
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Ich umrundete die Insel in etwa im Gegenuhrzeigersinn. Bald wurde aus der breiten Hauptstrasse eine einspurige Nebenstrasse mit vielen Kurven, Steigungen und Gefällen.
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Die schmalen Strassen erfordern eine aufmerksame Fahrweise, damit entgegenkommende Fahrzeuge rechtzeitig erkannt werden und eine Kreuzungsmöglichkeit gefunden wird. Dass dies auch mal schief gehen kann, zeigen die beiden Bilder eines umgekippten Lastwagens, der wohl beim Ausweichen ab der Strasse kam.
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Die einzige richtige Ortschaft auf der Isle of Mull ist Tobermory, wo selbstverständlich viele Touristen anzutreffen sind. Tobermory fällt durch die bunten Häuserzeilen entlang dem Hafen auf.
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Wenn ich nicht den gleichen Weg zurückfahren wollte, blieb mir nichts anderes übrig, als etwa 40 km auf einspuriger Strasse zu fahren. Die Bezeichnung "Strasse" war teilweise fast schon etwas übertrieben. Es kamen zwar immer wieder Autos entgegen, aber grösstenteils verlief die Fahrt ruhig. Die ersten zwanzig Kilometer verliefen durch das Innere der Insel und führten bis zum Weiler Calgary am Meer.
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Landschaftlich äusserst reizvoll gestaltete sich die weitere Fahrt, die weitgehend der Küste entlang führte. Immer wieder nutzte ich eine Ausweichstelle für einen kurzen Fotohalt.
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Beim Weiler Killechronan hatte ich die Wahl, entweder nach links abzuzweigen und nach 3 Meilen Einspurstrasse eine normale Strasse bis zum Hotel zu befahren oder nach rechts abzuweigen und dafür weitere 36 Meilen, also rund 57 km, Einspurstrassen vor mir zu haben. Angesichts des Wetters und der prächtigen Landschaft wählte ich den längeren Weg, der aber noch rund 2 Stunden Fahrzeit bedeutete.
Der nachfolgende Film zeigt einen Ausschnitt der Fahrt entlang der Küste.
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Es war der richtige Entscheid, die längere Route zu nehmen, denn die Landschaft war wirklich herrlich. Immerhin war der letzte Abschnitt der Strasse, der wieder durch das Landesinnere führte, sehr gerade und übersichtlich, so dass ich dort wieder etwas zügiger vorankam.
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Kurz vor dem Erreichen der Fährstation, wo ich am Morgen auf die Isle of Mull gelangt war, zweigte eine schmale Einspurstrasse zum Duart Castle ab. Kaum zu glauben, dass hier regelmässig Reisecars verkehren und das Schloss offenbar Zubringerfahrten mit einem normalen Bus anbietet. Dann wird es wirklich eng beim Kreuzen! Ich war so spät dran, dass das Castle geschlossen war und sich alle Touristen verflüchtigt hatten.
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Der Weg zum Hotel war dann zum Glück nicht mehr weit, denn ich war langsam froh, nach so vielen Kilometern Einspurstrasse endlich mein Ziel erreicht zu haben.
Die Reiseroute, die in Oban begann und auf der Insel im Gegenuhrzeigersinn verlief, sieht folgendermassen aus:
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